Mein Leben in Negombo-Sri Lanka

Januar 2017

2.Januar 2017

Ich bin, wie jedes Jahr froh, wenn Weihnachten und Neujahr vorbei sind.
Wie viele Wünsche bekommt man, doch ja fröhliche Weihnachten zu verbringen, oder zu haben und wie Viele wünschen einem einen guten Rutsch in‘s neue Jahr, einfach so hingesagt, obwohl es mit den Wünschen gar nicht so weit her ist, alleine schon deshalb, weil man einander gar nicht wirklich kennt. Es wird gewünscht, dass gewünscht ist, weil es eben so ist, dass man wünscht.

Wir waren zum Neujahrstag die Familie meiner Frau besuchen und haben für Lokku Amma, also die Grossmutter, ein Geschenklein mitgebracht. Mehr war da nicht. Es ging viel mehr darum, weil die alte Dame Freude hat, einem zu sehen.

Wir haben die Tage ohne Festessen, oder Party verbracht, nicht mal ein Tröpfchen Alkohol ist geflossen. Ich muss mir diese Tage nicht schön saufen.
Es ist traurig genug, was laufend passiert, sei es hier in Sri Lanka, oder in den Ländern wo Krieg herrscht, unter dem die Menschen zu leiden haben, oder sei es wegen der Armut der Entwicklungs-, oder Drittwelt- Ländern. Oft muss man nicht mal so weit gehen, man muss nur die Augen aufmachen und sieht wirkliche Armut im eigenen Land, selbst in den reichen europäischen Ländern.

Regierungen sollten eigentlich da sein, um die Bewohner ihrer Länder zu führen und ihnen zu einem prosperierenden Leben zu verhelfen. Oft werden die Menschen aber nur ausgenützt und ausgenommen, um die Taschen der Regierungselite zu füllen und die Reichen noch reicher zu machen.
Regierungen hätten Aufgaben, die aber vor lauter Geld in die eigenen Taschen abzuzweigen, gar nicht mehr drin liegen, um diese zu erfüllen.
So werden dann einfach Steuern erhöht, um das veruntreute Geld einfach wieder reinzuholen und es einfach dem Volk nochmals abzupressen. In solchen Ländern bezahlt der Bewohner meistens für das Gleiche, oder Selbe, mehr wie einmal.
Dafür ist dann kein Geld da, um Altersheime zu bauen und sie zu unterhalten, von Behindertenheimen ganz zu schweigen, denn die Behinderten, werden einfach verdrängt, oder an den Rand der Gesellschaft geschoben.
Kinderheime, die nur dann erfolgreich sind, wenn sie von Ausländern geführt und über Spendengelder aus dem Ausland, finanziert werden.


…. und in so einem Umfeld gibt es dann Gutmenschen, die Strassenhunde meinen besser behandeln zu müssen, wie die Menschen in so einem Land, denen es an Allem fehlt.

Ich beziehe mich nicht auf mein Gastland im Speziellen, denn es gibt noch andere asiatische Länder, an deren Armut man sich aufgeilen kann. Ich schreibe aufgeilen, weil es mir genau so vorkommt, wie der Katastrophen Tourismus vor 12 Jahren, als der Tsunami alle überraschte.

Da wurden dann die Touristen auch nicht müde zu erwähnen und in den Internetforen breit zu schlagen, wem und wo sie überall geholfen haben. Dies natürlich bis in‘s letzte Detail ausgeschmückt und sehr oft auch übertrieben. Man hatte ja auch die Chance, im TV gezeigt zu werden, im Zuge der ganzen Berichterstattungen.

Solche Hilfen, oder Hilfsprojekte, verkommen aber in verschiedenen Ländern immer mehr zu finanziell lohnenswerten Business Modellen und zum Beispiel aus Cambodia kann man Geschichten erfahren, wo schon fast um Waisenkinder gekämpft wird, um damit Geld zu machen.

…. und wenn es nur darum geht, sich auf diese Weise den Urlaub zu finanzieren, da man ja die armen Kinder einmal im Jahr besuchen muss, um alles kontrollieren zu können, wie man meint.
Mit alten Leuten, oder gar Behinderten, sind viel schlechter Spenden zu generieren, darum kümmert sich alles um die armen Waisenkinder und herum streundende Hunde.

Wie geschrieben, ich bin froh, sind die Festtage vorbei und ich hoffe, dass sich bei mir wieder andere Gedanken zu Wort melden, eher solche der kreativen und weniger bedrückenden Art.

Ich hoffe auch, dass da und dort ein Türchen aufgeht, damit hie und da auch jemanden in echter Not geholfen werden kann, denn so lange es solche Regierungen gibt, die sich nicht um Ihre Bürger kümmern und diese nur aussaugen, ihnen keine Möglichkeit schaffen, damit sie ein lebenswertes Einkommen verdienen können, so lange braucht es diese Türchen der Hilfe, um wenigstens die schlimmste Not zu lindern.
…. und ich wünsche mir Regierungen, die nicht schon in der Schule, eine Zweiklassengesellschaft zulassen, sondern Allen die selbe Chance geben, im Leben voran zu kommen.

Frohes neues Jahr !

6.1.2017

Ob ich nun wollte, oder eben nicht, musste ich heute einfach zum Italy Market, um ein Bisschen "Leckerlis" einzukaufen.
Hier bekomme ich einen Teil der Dinge, nach denen mein Herz schlägt und die mich gelüsten.
Natürlich sind die Dinge nicht wirklich günstig, schon gar nicht für die Einheimischen Menschen.
Ich kann mir solche Dinge aber zum Glück, hin und wieder leisten.

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Der Wechselkurs für Euro liegt so um die 160 und für den Schweizer Franken bei 150.
So haben wir für etwa 59 Euro, oder für etwa 63 Franken eingekauft.

Ich muss ja wahrscheinlich kaum schildern, wie happy mich dieser italienische Markt macht.

Nun noch etwas Werbung .....

Ich kann nirgens günstiger Teigwaren einkaufen, wie hier.

Ich habe so das Gefühl, dass ich über dieses Geschäft noch auf einer extra Seite berichten werde.

15.01.2017

Jeder kennt doch den Ausspruch:“Die Vergangenheit, holt einem ein.“

Jetzt ist wieder, wie jedes Jahr, die Auswandererserie auf dem Schweizer Fernsehen am Laufen. Unvergessen, die Familie Schönbächler, die mit Ihren Kindern, in einen Wald, in Canada gezogen sind.

Parallel läuft noch eine Serie SF bi de Lüt, Familiensache, mit dem Titel „Abschied und Neuanfang“.

Somit für mich wieder eine geballte Ladung, die beim Schauen, so manche Erinnerung hochkommen lässt, wie das bei uns war, als wir ausgewandert, oder aus der Schweiz, meiner Heimat, weggezogen sind.

Es kommen so Bilder hoch, wie wir die Packliste für den Zoll erstellt haben, wie dann der Container abgeladen wurde, wie innert einer knappen Stunde, der ganze Hausrat in den Container verladen wurde und schlussendlich, der gefüllte 20 Fuss Container, auf die Reise ging.

Wie wir in der Wohnung den Schlüssel gedreht hatten und und in ein Hotel fuhren, wo wir unsere letzte Nacht verbracht haben.

Am nächsten Morgen, sind wir in meine frühere Firma gefahren und haben mein Auto abgestellt. Pinkie, die lange Jahre für mich gearbeitet hatte, brachte uns schlussendlich zum Flughafen.

Unser Gepäck hatten wir schon am Vorabend eingecheckt und so hatten wir nur noch Handgepäck dabei.

Am Vorabend, hatte ich noch zu einem Bye Bye Apéro eingeladen, wo aber kaum jemand kam. Vielleicht sind vor Allem die Verkäuferinnen etwas überrumpelt gewesen, weil plötzlich alles so schnell gegangen ist. Es war aber der ausdrückliche Wunsch der Käuferin der Firma, dass ich nichts verlauten lasse, bis zu meinem letzten Tag. Ich hatte ja die Firma während eines Monats übergeben und die Käufer bis ins letzte Detail eingeführt.

Ich hätte es dazumal etwas anders gemacht, wenn ich noch was zu sagen gehabt hätte.

Ich habe auch in meinem anderen privaten Umfeld noch zu diesem Bye Bye Apèro eingeladen, aber es hatte kaum jemand Lust, mit uns noch den letzten Abend zu verbringen.

Was aber immer wieder hochkommt, wenn ich so Auswanderersendungen im Fernsehen anschaue, das ist die Scene, wo sich alle auf dem Flugplatz verabschieden und dann die Auswanderer winkend durch den Zoll gehen und in Richtung Flugzeug aus dem Bild verschwinden. Die einen Abschiede sind Tränen reicher, wie andere, aber immerhin wird Abschied genommen.

Nicht so bei uns !

Es kam niemand, um uns eine gute Reise zu wünschen, um uns Bye Bye zu sagen. Natürlich mussten ja alle arbeiten und es wäre schon ein Riesenaufwand, oder schon fast eine Zumutung gewesen, noch wenigstens für ein paar Minuten zum Flughafen zu kommen. …. Niemand kam !

…. und genau diese Szene, kommt mir immer wieder in den Sinn, wenn ich Auswandererfilme anschaue. …. Niemand kam …...

Ich realisierte es eigentlich erst richtig, als wir dann im Flugzeug sassen, denn in der ganzen Hektik, habe ich einfach nur gemacht und gehandelt. Die Fahrt mit der kleinen Bahn, zu diesem Aussengate, war etwas Neues und so war auch eine gewisse Aufregung vorhanden, denn es war einfach alles anders, wie wenn wir, wie früher, nur in den Urlaub geflogen sind.

Irgendwie machte es aber am Gate, bevor wir in den Flieger mussten, auf einmal click und ich musste mich echt zusammenreissen, dass mich die Enttäuschung nicht übermannt hat.

So ging ich an den Schalter, wo die netten Damen immer sitzen und die Passagiere abfertigen und ich fragte, ob ich unsere Tickets nicht „Upgraden“ könnten, damit wir auf unserem „letzten“ Flug Businessclass fliegen konnten und uns nicht mit unserer 3½ jährigen Tochter, in die Holzklasse quetschen mussten. Wir konnten, indem wir für unsere Tickets nochmals 1500 Franken draufzahlten. Zudem hin hatte es reichlich Platz, in der Business Class …..

Bei diesem Flug, bin ich mir echt vorgekommen, wie ein König. Es gab sogar richtiges Geschirr und richtiges Besteck, nicht wie in der Touristenklasse.
Der Service war sehr gut und professionell. Unsere Tochter hatte natürlich Ihren eigenen Sitz, worin sie auch wunderbar geschlafen hat.

Wenn man offenbar schon so froh war, dass man uns los hatte, musste wenigstens der Flug was Besonderes sein.

Es war schon etwas Besonderes, einen guten Rotwein, aus einem richtigen Rotweinglas zu trinken und das 10‘000 Meter über Meer.

19.01.2017

Ich erwische mich dabei, dass ich zwar schreibe und schreibe, nur merke ich, dass ich viel mehr Dinge aus meinem früheren Leben schreibe, wie all die Dinge, die zum Thema Negombo und Sri Lanka sprechen würden.

Zum Glück schreibe ich diese Texte immer zuerst in meiner Textverarbeitung und nicht direkt hier in meinen Blog.

Ich frage mich dann natürlich schon, wen das überhaupt interessiert und vielleicht wäre es ja besser, solche Erinnerungen, in einer Geschichte zu verarbeiten, die weniger persönlich ist.

Ich bin also derzeit etwas am Schleudern, wie ich mit solchen Themen umgehen soll.

Im Grunde genommen, kann mir diesbezüglich jede(r) seine Meinung sagen. Dies funktioniert mit einem Mail, oder man kann mit mir auch gratis über Skype telefonieren, wenn ich online bin.

Beide Möglichkeiten findet man in der Rubrik Kontakt .

Man(n)/Frau kann mit mir aber auch schreiben, wenn es nicht um meinen Blog, oder um meine Homepage geht.
Halt einfach dann, wenn man etwas von mir wissen will, über das ich in meinem Blog noch nicht geschrieben habe.
Vielleicht würde sich daraus sogar ein Thema ergeben ?


Vielleicht will mir ja auch einfach jemand "hallo", oder guten Tag sagen.

 

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.... oder aber, man klickt einfach im Menue auf "Gästebuch" ......

19.01.2017 Was mich bewegt

Ich schaue im Schweizer Fernsehen einen Film und es geht darin um den Selbstmord eines Bruders und einer Schwester.

Der Film regt zu fest zum Nachdenken ein. Die Gründe, die zum eigentlichen Suizid geführt haben, sind eigentlich nebensächlich, obwohl in dieser Geschichte viel Gewicht darauf gelegt wird, mögliche Gründe zu finden und sie darzustellen.

Ich möchte nicht darauf eingehen, denn für mich ist viel wichtiger, die Trauer, die diese Suizide ausgelöst haben.
Auch wenn man im Abspann dieses Film‘s der Meinung ist, dass die Zeit solche Wunden heilen kann, bin ich absolut gegenteiliger Meinung.

Wenn man ein Kind verliert, wird diese Wunde wohl nie heilen, auch wenn man es sich noch so sehr wünscht.

Ich habe im selben halben Jahr mein Kind verloren, meinen besten Freund und zum Schluss auch noch meine Mutter.

Die Todesfälle meines Freundes und meiner Mutter, habe ich mit der Zeit, zumindest ein Stück weit, verdaut und verarbeitet, auch wenn diese beiden Todesfälle viele offene Fragen zurück liessen, denn beide starben viel zu früh. Mein Freund mit 42, also mitten in der beruflichen Karriere und mit einer lieben Frau und 2 Buben. Am Morgen, hatte ich noch mit Ihm telefoniert und am Abend bekomme ich die Nachricht, dass er gestorben ist.

Meine Mutter ist mit 58 gegangen. Sie hatte doch noch in die neue Wohnung umziehen wollen, die nahe am Einkaufcenter lag, damit Sie es einfach zum Einkaufen hat. Alles war geplant, es schlussendlich schön zu haben, wenn es denn in Rente geht.

Nur mein Kind, meine Tochter, sie war noch nicht mal 16, als sie in meinen Armen, im Unispital in Zürich aufgehört hat zu leben.

Da kommen dann so Sprüche von den lieben Mitmenschen.

„Es ist sehr traurig, aber das leben muss weiter gehen.“ „ Nur die Guten sterben jung.“

Sprüche halt, die einem nicht aus dieser Dunkelheit reissen können und alles noch verschlimmern, wie einem wenigstens etwas Trost zu spenden.
Es reicht doch wirklich, dass man sich völlig alleine fühlt, solche Sprüche manchen alles nur noch schlimmer.
Es nützte ja nicht Mal was, wenn man versucht zu schildern, wie es einem nach diesen 3 Todesfällen geht. Es nützt nichts !

Es wurde mir nur bewusst, dass es offenbar stimmt, dass das Leben weiter zugehen hat, ob man will, oder nicht.

Es gibt da kaum Zeit, ein Bisschen inne zu halten, oder gar zu trauern.
Es fehlt einfach die Zeit, erst recht, wenn man selbständig Erwerbender ist.

Ich hatte mich in der Zeit sehr verändert, offenbar habe ich krampfhaft versucht, denn Sinn des Lebens zu ergründen, oder einen neuen Sinn im Leben zu finden.

Hilfe hatte ich auf dieser Suche keine, auch nicht von einer Kirche !

Erst als ich Jahre später in Asien gelandet bin und meine heutige Lebenspartnerin kennengelernt hatte, ging es moralisch wieder aufwärts.

Die Scheidung von meiner früheren Frau war dann schlussendlich nur noch eine Formsache, fast wie eine Entscheidung, im Geschäft.
Sie wollte nicht mehr und so hatten wir eine einvernehmliche Scheidung.
Weshalb Sie nicht mehr wollte, hat sich erst später gezeigt, oder rausgestellt.

Natürlich bringt so eine Scheidung auch Verluste mit sich, die ich aber bewältigen konnte. Schlimm war, wo ich irgendwann Zeit fand, mal die Buchhaltung der letzten Zeit auseinander zu nehmen, feststellen musste, dass ich im Geschäft heftig beschissen wurde und zwar so, dass das nicht mal die Treuhandfirma bemerkt hatte.

Hätte ich das im Vorfeld gewusst, also vor der Scheidung, hätte ich die Firma nicht übernommen, um sie vor dem Konkurs zu bewahren, ich hätte die Firma in den Konkurs gehen lassen, in der meine Ex Geschäftsführerin war, obwohl mein ganzes Erspartes, in der Firma drin gesteckt ist.

Ich hätte auch niemals in eine einvernehmliche Scheidung eingewilligt.

Ich geb‘s ja zu, ich hatte mich verändert, nur dass die Situation ausgenützt wird, als ich dermassen angeschlagen war, damit hatte ich niemals gerechnet.

Die ganze Sache ist nun schon längere Zeit verjährt und drum kann ich jetzt auch drüber schreiben.

Es würde zum Thema Scheidung noch viel zu sagen geben, aber es geht
ja im Grunde genommen um Wunden, die nicht, oder schlecht heilen.

Diese Scheidung hat sicher auch seine Wunden hinterlassen. Es sind aber eher Wunden, weil ich beschissen und hintergangen wurde. Solche Wunden kann ich aber als Lebenserfahrung abbuchen, oder als Verlust im Geschäft
denn ich wurde ja vor Allem um Geld beschissen.

Was viel mehr schmerzt, das ist der Verlust, durch die Entfremdung der Tochter. Dazu kommt diese Hinterhältigkeit, die da auf einmal an den Tag tritt …. und mit so was, war ich Jahre lang verheiratet.

Es liegt wohl in der Natur der Sache, dass sich der Elternteil, dem die Kinder zugesprochen werden, sich immer besser darzustellen versucht, wie es in Wirklichkeit ist, oder dazumal war.

Dadurch hat man als Vater, meist erst später, wenn überhaupt die Möglichkeit, den Kindern gegenüber die eigene Sicht der Dinge darzustellen.

In meinem Fall ist es bis heute nicht dazu gekommen, oder nur so weit,
dass unter allen Umständen die Mutter gut dagestanden ist.

Meine Adresse meine Telefonnummer E-Mail, sogar Facebook, waren für meine Kinder, immer bekannt.
Es war jeder Zeit möglich, mich zu kontaktieren, wenn man denn gewollt hätte.

Nur …. weshalb soll denn ein Kind wollen, wenn die Mutter nicht, oder nur negativ, über den Vater gesprochen hat ?


 

24.1.2017 Stromausfall

Wieder einmal Stromausfall, müsste ich eigentlich sagen, denn ich lebte schon in den Jahren hier, als tägliche, 8, 9 stündige Stromausfälle an der Tagesortdnung waren.

Natürlich haben die Touristen, in den grossen Hotels, kaum was davon mitbekommen, da die grossen Hotels über Generatoren verfügen.

Inzwischen gibt es 9-stündige Stromausfälle immer seltener. Nur gestern wurde angekündigt, dass wir den ganzen Tag keinen Saft haben. Meine Frau vermutete, dass Bäume geschnitten wurden, die zu nahe an die Leitungen gewachsen sind.

Der Grund ist ja eigentlich egal, nur ärgert es mich immer noch kolossal, denn ich bin so praktisch einen Tag zum Nichtstun verdonnert.
Zu Hause kannst ausser Geschirr waschen und den Boden aufziehen, gerade noch im Garten arbeiten. Alles Dinge, die ich eher widerwillig mache.
Natürlich wasche ich immer meine Küchenutensilien ab, wenn ich koche, aber ansonsten begeistert mich Hausarbeit nur soweit, dass sie einfach gemacht werden muss.

Gestern kam aber zum Stromausfall auch noch der Ausfall des Stadtwassers dazu. So konnte ich nicht mal Duschen. So war also Waschen/Duschen mit Plastikeimer angesagt.
Zum Glück, habe ich immer noch 1000 Liter, oder eine Tonne Wasser, auf meinem Wasserturm, den wir von früher her, immer noch stehen gelassen haben, was nötig ist, wie man sieht.
So kommen wir auch etwa 3 Tage ohne Stadtwasser aus, und wenn dann alle Stricke reissen, kann ich wieder auf meine Quelle zurückgreifen, denn der Brunnen steht immer noch. Ich muss nur die Pumpe wieder anschliessen.

Bis vor etwa einem Jahr, war es jeweils so, dass bei Stromausfall auch gleich das Wasser abgestellt hatte und als noch grösseres Übel, auch noch das Telefon, samt Internet.

Das waren dann diese Situationen, wo ich das ganze Land verflucht hatte.

Dass gestern nebst dem Strom auch noch das Wasser fehlte war ein Sonderfall. Es wurde grad an der Wasserleitung was repariert, als der Strom weg war.

Da ich leider nur über eine UPS verfüge und keinen Generator habe, läuft mein Computer, trotz Telefonlinie, mangels Strom natürlich trotz allem nicht.
So müsste ich entweder einen Generator kaufen, oder aber, von einer grossen Batterie aus, über eine Elektronik, selber 220 Volt herstellen.

Leider kommen beide Lösungen dermassen teuer, dass es sich einfach nicht rechnet, wegen eines 9 Stündigen Stromausfalls, vielleicht pro Monat.

Wenn ich vorgewarnt sein will, muss ich täglich Zeitung lesen, denn die Stromausfälle, werden in der Webseite, der Elektrizitätsgesellschaft, nicht wirklich angekündigt, zumindest nicht so, der der Verbraucher begreift, um was es geht.

http://www.ceb.lk/power-interruptions/

Wenn ich in diese Seite reingehe, she ich zwar, dass Stromausfall sein soll und ich sehe, welche Kraftwerke betroffen sind, nicht aber, dass meine Stadt ohne Saft ist.

Hier noch den Link vom CEB …. dem Ceylon Electricitie Board.

http://www.ceb.lk/

Inzwischen ist es auch möglich, mit Solarsystemen, auf dem eigenen Hausdach, Strom zu produzieren und in‘s Netz einzuspeisen. So macht es Robi, ein Freund. Den Strom, den er liefert, läuft über einen anderen Zähler, wie den, welcher er bezieht und so hat er meistens ein Bisschen Überschuss fabriziert. Seine Stromrechnung ist somit meistens eine Nullnummer.
Nur …. bei Stromausfall, hat auch er keinen Saft, da er keinen Batteriespeicher, samt Wandlerelektronik hat.





 

Mein Name: Admin
Meine E-Mail Adresse: info@negombo.org
Land: Sri Lanka
Stadt: Negombo
bei Blogantwort : Datum des Blogbeitrags: 26.01.2017


Nachricht:
Diese Testantwort dient zum Test, wie sich denn eine Antwort im Blog denn machen würde.

Nach Erhalt und Gut zum Druck, würde ich die Nachricht unter dem Blogeintrag einfügen. Dies allerdings nur, sofern die Antwort zeitnah erfolgt.

26.01.2017
Auf Anfrage von Urula, ob wir kein Formular im Blog hätten, wo man direkt antworten kann, musste ich verneinen und Sie auf die Rubrik "Kontakt" in der Navigation verweisen.
Dort kann man, anstelle in's Gästebuch zu schreiben, einen Kommentar an uns richten.
Sofern die Antwort zeitnah kommt, werde ich sie von Hand in den Blog, unter dem letzten Eintrag einfügen, was wie folgt aussehen würde :

27.01.2017

Die Geburtstagstorte, will ich Euch nicht vorenthalten. Cheers, bis zum nächsten Jahr ....

gallery/bdcake1

28.01.2017

Ich danke Allen, die an meinen Geburtstag gedacht haben ….
…. die da wären :


Talita Geni, Milan, Manfred Valentin, Mikel Wolfgang, Andy Wenger, Hans Eggenberger, Mai, Nit, Christian Kast, Marcia Gyger, Paula Keller, Georg Stangel, Timothy Schneider, Mein neuer TukTuk Driver, Indronil Ghosh,
Peter Reichmut, Petra Knese, Juna Perez, Jolibee Gabesas, Silvio Vicino, Stefan Bürgi, Der Pfälzi welcher Michael heisst, Gröschel Andreas, Birgit, Tom, Beatrice Peyer-Suter, Wini, Michael Grabowsky, Steffi, Walti Fuchs,
Dani Troll, Anne Frehner, Annemarie Schertenleib, Nadee, Andrea from Dolce Vita Café, Ursula Thierwächter.

Aus der Familie in Sri Lanka :

Suddi, Aruna Mc Nally, Swarnamali, Duwany, Asitha, Loku Amma, Mali,
Nelani, Mariyan, Maliti, Mandira, Sandaruwan .....

Aus meiner Familie in der Schweiz :

Kristina Steiner, Marcel de Feminis

Aus den folgenden Ländern kamen die Grüße :

Schweiz, Sri Lanka, Thailand, Phillipines, Cambodia, Deutschland, UAE und Kanada
 

28.01.2017

Nachtrag :
Heute ist mit einem Tag Verspätung, nochmals ein Geburtstagsgeschenk geliefert worden.
Die Leserinnen und Leser, meines früheren Blog erinnern sich vielleicht noch. Ich hatte einen kleinen Unfall, mit meinem Bürostuhl, dem einfach ein Fuss abgebrochen ist.

gallery/buerostuhl
gallery/bürostuhl

Hier mein Alter .....

Da mein Neuer ..... elegant ... nicht ?

Ich bin jetzt gespannt, wie lange mein Neuer hält. Die haben meiner Frau 2 Jahre Garantie versprochen. Nur steht leider nichts von Garantie auf der Rechnung. Da der Neue eine Aluminiumverzierung an den Füssen hat, dachte meine Frau, er sei sicher stabiler. Dass es sich aber lediglich um eine Verziehrung handelt, hoffe ich nun einfach, dass es nicht wieder knallt und ich auf dem Rücken liege.
Ich hatte ja beim Unfall noch Glück, ist dem harten Plattenboden nichts passiert.
Ich hoffe nun einfach, dass das keine Absicht ist, dass der neue Bürostuhl auch nur Plastikfüsse hat, denn wie man ja weiss, bin ich gestern erst 62 geworden .....